PKW FÜR ROLLSTUHL

Die aus Bulgarien stammende A., 15 J., ist an Cerebralparese erkrankt, zu 100% schwerbehindert und hat Pflegegrad 3. Seit der Diagnose wurden 6 OP´s (u.a. Sehnenver-längerung) durchgeführt. Um die Nerven zu lockern, die einen hohen Muskeltonus verursachen, wurde sie an der Taille operiert. Nach dieser OP konnte A. mithilfe einer zweiten Person laufen. Dann kehrte die Familie zurück nach Bulgarien. Hier musste die inzwischen 15-jährige Tochter die 2. Klasse einer Schule besuchen. Dort machten sich die Kinder über sie lustig und waren respektlos. Daraufhin beschloss die Familie nach Deutschland zu gehen.


Der Vater arbeitete, die jüngere Schwester besucht den Kindergarten und A. ist glücklich und fühlt sich wohl an einer Sonderschule. Bis dahin verfügte die Familie über einen Firmenwagen, den ihnen der Arbeitgeber des Vaters zur Verfügung stellte, damit A. 3x pro Woche zu Therapien gebracht werden konnte. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde dem Vater gekündigt, so dass die Familie nun kein Fahrzeug mehr hat und A. keine Therapien mehr wahrnehmen kann. Diese sind aber dringend notwendig, damit der hohe Muskeltonus nicht wieder eintritt. Die Familie benötigt dringend ein Fahrzeug, um den Rollstuhl der Tochter zu transportieren und um ihre Tochter weiterhin fördern zu können. Diese Anschaffung ist mit dem Arbeitslosengeld des Vaters nicht möglich. Wir werden um finanzielle Unterstützung gebeten.